Ort, Datierung
Abmessungen
Gesamtlänge 42,2 cm Breite 30,4 cm Tiefe 16,2 cm Gewicht 7165 g
Museum
Inventarnummer
P 0225
Seit den 1550er Jahren ist das Interesse des Kurfürsten August am Erwerb von Werkzeugen und Instrumenten belegt. 1566 kaufte er von dem Nürnberger Schreiner und Schraubenmacher Leonhard Danner eine 4,20 Meter lange Drahtziehbank und ließ sie in der Kunstkammer aufstellen. Diese Winde gehörte zur Drahtziehbank und ist im Dresdner Kunstkammerinventar von 1587 verzeichnet als: "1 Klein eisern geheuse mit einer walzen und zweien schrauben zum schienen, bletter und gesimbß ziehen."
Bis etwa 1730 stand die Drahtziehbank in der Kunstkammer, gelangte dann in den Mathematisch-Physikalischen Salon und wurde vermutlich um 1854 mit einem Teil der dazugehörigen Werkzeuge verkauft. Heute befindet sich die Drahtziehbank im Musée de la Renaissance in Écouen. Die Dresdner Rüstkammer besitzt einige Werkzeuge, die ursprünglich zur Drahtziehbank gehörten (vgl. Inv.-Nr. P 0226, P 0229). Die Winde ist im Raum "Der Kurfürst als artifex" in der Dauerausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" präsentiert.
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