Abmessungen
geschlossener Zustand: Länge 15,7 cm Breite 3,8 cm Höhe 3,6 cm Gewicht 925 g
Museum
Inventarnummer
P 0260
Der mit den Gestalten der Fortuna und der Lucretia verzierte Eisenkasten mit Schiebedeckeln und einem Zwischenboden enthält vierzehn verankerte Kleinwerkzeuge, auf der einen Seite drei Raspeln, einen Spitzwinder, eine Stichsäge, ein Messer und einen Abstecher, auf der anderen einen Schlüssel, vier Feilen, einen Vierkantspitzbohrer und ein Vorbohrer. Das Universalinstrument ist in seiner Art ein Vorläufer des heute verbreiteten Taschenmessers. Im Kunstkammerinventar von 1595 ist dieses Instrument im Zusammenhang mit einem von Balthasar Hacker für Kurfürst Christian I. angefertigten "eisern steigk oder underlas zeugk" aufgeführt. Nach 1619 gelangte es in das Zeughaus und ist 1828 im Mathematisch-Physikalischen Salon nachweisbar, von wo das Stück 1877 an das Historische Museum Dresden (Rüstkammer) abgegeben wurde. Das Universalwerkzeug ist zusammen mit den anderen Brechzeugen, die wohl von Balthasar Hacker gefertigt wurden, s. Inv.-Nrn. P 0222, P 0227, P 0228, im Raum "Der Kurfürst als artifex" in der Dauerausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" präsentiert.
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