Das Beil aus dem Besitz des Kurfürsten August von Sachsen ist zum Zeichen der Wertschätzung als Arbeitsgerät wie eine Prunkwaffe gestaltet. Das Rankenwerk in Beineinlagen am Schaft schließt an die Verzierung der Schäfte von kurfürstlichen Feuerwaffen im Bestand der Rüstkammer an. Auf dem Blatt sind das kurfürstlich-sächsische und das dänische Wappem geätzt. Beile waren für die Zimmermannsarbeiten beim Stollenbau unentbehrlich. Dieses langstielige Stück zählte wahrscheinlich zu den Garten- und Zimmermannswerkzeugen in der Kunstkammer Kurfürst Augusts und dürfte mit einer der im Inventar (1587) aufgeführten „10 Hacken und beil mit kurz und langen stielen, geezt und ungeezt, vorbeint und unvorbeint“ zu identifizieren sein.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
kursächsisches Wappen, 3 eingeschlagene oder geätzte Marken Reichsapfel, dänisches Wappen
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