Abmessungen
Länge 108,5 cm Gewicht 2295 g
Museum
Inventarnummer
Y 0252
Die mondsichelförmige Klinge dieser Axt ist mit goldtauschierten Blattranken verziert. Im Zentrum des Dekores findet sich ein ebenfalls tauschierter, dreigeteilter Kreis mit der übereinander angeordneten obigen Inschrift. Den Namen Saif ad-Din Daulat-bai trugen bei den Mamluken mehrere Emire, was eine exakte Zuordnung der Axt sehr erschwert. Wappen mit Inschriften waren eigentlich dem Sultan vorbehalten. Erst in den letzten Jahren vor dem Zusammenbruch des Mamlukenreiches wurde dieses Gesetz von den Emiren durchbrochen. Demnach könnte es sich bei dem Besitzer dieser Axt um den Gouverneur von Gaza unter Sultan Qansuh al-Guri zur Zeit der Schlacht von Mardj Dabiq (1516) gehandelt haben. Wenig später wurde das Mamlukenreich von den Osmanen endgültig zerschlagen. Die Axt dürfte zur umfangreichen Beute der Osmanen gehört haben. Sie gelangte vermutlich zunächst nach Istanbul und von dort nach Florenz, bevor sie Teil des Geschenks von Francesco I. de’ Medici, Großherzog der Toskana an Kurfürst Christian I. von Sachsen wurde.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Axtklinge Inschrift: ﻩﺮﺼﻧ ﺰﻋ ﻯﺎﺒﺗﻻﻭﺩ ﻦﻳﺪﻟﺍ ﻒﻴﺳ ﻰﻟﺎﻌﻟﺍ ﻻﻮﻤﻟﺍ [Seine hohe Exzellenz Saif ad-Din Daulat-bai, mächtig sei sein Sieg]
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