Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer G 1952

Radschlossmuskete

Die Radschlossmuskete ist eine von 36 heute noch in der Rüstkammer vorhandenen Musketen. Diese schweren Feuerwaffen gehörten zur Ausrüstung der Fußtrabanten des Kurfürsten Christian I. von Sachsen und wurden mit Hilfe von Musketengabeln ausgerichtet. Auf der Mehrzahl der Läufe ist die Jahreszahl 1589 eingeschlagen. Die Schlossplatten sind ebenso wie die Läufe gebläut. Auf den vergoldeten Radbuckeln ist das kurfürstlich-sächsische Wappen graviert. Laut einem Inventareintrag von 1602 gab es insgesamt 100 solcher Musketen, ebenso viele Pulverflaschen, Patronengürtel, Sturmhauben, Rapiere und Dolche. Erst im 19. Jahrhundert dezimierte sich die Anzahl durch Abgaben und Verkauf beträchtlich.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Lauf datiert 1589; Schloss Raddeckel Kursächsisches Wappen
Reproduktion
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