Abmessungen
Höhe 26,5 cm Länge der Nase ca. 6 cm Breite des Mundes ca. 6,5 cm Augenabstand, innerer ca. 3,5 cm; äußerer 11 cm;
Museum
Inventarnummer
i. 0024 a
Die Maske gibt die wirklichen Gesichtszüge Augusts II., des Starken, wieder. Sie beruht auf einer Wachsmaske, die der Kunstformer und Organist der Kreuzkirche Emanuel Benisch am 26. Januar 1704 vom Gesicht des Kurfürsten-Königs abgeformt hatte. Für das königliche Tagesprogramm des 26. Januar 1704 hielt das Oberhofmarschallamt fest: " haben S. Kgl. M. [...], sich von dem organisten Benisch in Gips abformen, auch dem Maler Fehling, als Sie mittags ganz alleine gespeiset, sich abkopieren lassen." Der Gesichtsausdruck ist im Hinblick auf die "königliche statua", für welche die Maske bestimmt war, gewählt. August gibt sich mit dem majestätisch erhobenem Haupt, dem nicht einzufangenden Blick und den unwillig nach unten gezogenen Mundwinkeln überlegen, selbstbezogen und unnahbar. Die Abformung der Wachsmaske und ihre Neuherstellung in Gips wurde am 2. Januar 1802 vom Modelleur der Meißner Porzellanmanufaktur Johann Christian Jüchzer vorgenommen. Der Erhaltungszustand der heute in der Rüstkammer nicht mehr vorhandenen Wachsmaske muss damals bereits bedenklich gewesen sein. Die unmittelbar nach der Krönung Augusts des Starken 1697 in der Paillenkammer der Rüstkammer errichtete "königliche statua" war erst mit der Anbringung der Lebensmaske des Königs samt Perücke vollendet. (Jutta Charlotte von Bloh)
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