Hobel

Danner, Leonhard (1507-1585) | Werkstatt
Der Hobel ist flächenübergreifend mit Rankenwerk verziert. Das Schneidemesser wird hier mit einer Flügelschraube anstelle eines sonst üblichen Keils festgestellt. Im Kunstkammerinventar von 1587 ist das Werkzeug als "kurzer fausthubel" verzeichnet. Josef M. Greber beschreibt in seiner "Geschichte des Hobels" von 1956 dieses Stück als einen "Schropphöbelchen", d.h. Schrupphobel. Die beiden in der Rüstkammer aufbewahrten eisernen Hobel, s. Inv.-Nr. P 0247, stammen wahrscheinlich aus der Werkstatt der Schreiners und Schraubenmachers Leonhardt Danner aus Nürnberg und sind im Raum "Der Kurfürst als artifex" in der Dauerausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" präsentiert.
Museum
Abmessungen
Länge 12,8 cm Breite 3,9 cm Tiefe 8,1 cm Gesamtgewicht (Gefäß und Hobel) 509 g
Inventarnummer
P 0246
Reproduktionsrechte
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Auch interessant
Schraubzwinge mit Amboss
Schraubzwinge mit Amboss
Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen
Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen Bottschild, Samuel
Anreißer
Anreißer
Zum Seitenanfang