Säbel / Säbel mit Scheide und Gehänge

Die leicht gebogene, an der Spitze zweischneidige Rückenklinge dieses Säbels zeigt Reste eines gravierten, nun aber unkenntlichen Dekors. Rein von der Anordnung des Dekors entspricht sie weitestgehend einer ebenfalls in der Türckischen Cammer befindlichen Klinge (Inv.-Nr. Y 0082), die zu Beginn des 17. Jahrhunderts unter mamlukischen Einfluss im mittlerweile zum Osmanischen Reich gehörenden Damaskus geschmiedet wurde. Das griffnahe Kreismedaillon scheint jedoch statt mit einer Inschrift mit einer Tierdarstellung gefüllt gewesen zu sein, wie es auch auf ähnlich gestalteten Klingen der Mamluken aus der Zeit vor 1517 zu finden ist. Ob es sich bei der Klinge dieses Säbels jedoch um eine ältere, mamlukische oder aber um eine jüngere, osmanische mit mamlukischen Stilelementen handelt, lässt sich aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes nicht bestimmen.
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