Francesco I. de´ Medici, Großherzog der Toskana, schenkte dieses Gewehr 1587 Kurfürst Christian I. von Sachsen. Das Gewehr besitzt einen schweren Lauf mit dichten Blütenranken und Tierdarstellungen in Niello und Messingtausia. Der Schaft ist mit vegetabilem Ornament in farbigem Lack überzogen. In Dekor, Techniken, Malweise und Materialien mischen sich portugiesische, muslimisch-indische und japanische Einflüsse. Dieses Gewehr ist eins der ältesten erhaltenen portugiesisch-japanischen Feuerwaffen und gleichzeitig ein bedeutender Beleg der für die Geschichte Europas so wichtigen Zeit der großen Entdeckungsreisen.
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