Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
125 x 82 cm
Museum
Inventarnummer
H 0075
Das Bildnis Herzog Heinrichs ist im Nachlassinventar seiner Gemahlin Katharina neben einem weiteren aufgeführt: „ii contrafect hertzog Heinrichs seligen inn zerschnitten rock vnnd wammes“. Heinrich präsentiert sich in den besten Mannesjahren. Die Barttracht und die geschlitzte Kleidung folgen der Mode um 1510–1525. Die stufenweise quer geschlitzte Hosenform findet sich auch in seinem Bildnis von Lucas Cranach d. Ä., das ihn in seinem Bräutigamsgewand von 1512 zeigt (Gemäldegalerie Alte Meister). In den Händen hält Heinrich einen Bolzen für das Armbrustschießen. An der Seite trägt er ein Landsknechtsschwert.
Herzog Heinrich gelangte als Reformationsfürst zu historischer Größe. Noch in Freiberg residierend, war er 1537 dem Schmalkaldischen Bund der protestantischen Fürsten beigetreten. Mit seinem Regierungsantritt nach dem Tod seines katholischen Bruders Georg führte er 1539 die Reformation im albertinischen Herzogtum Sachsen ein. (J.C. von Bloh)
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