Das mit Wams und Hose überlieferte Gewand war das Bräutigamskleid des Herzogs Johann Georg (I.) von Sachsen zur Hochzeit mit Sibylla Elisabeth von Württemberg 1604 in Dresden. Er hatte es zur Zeremonie der Trauung und des Beilagers am ersten Tag der Hochzeit zusammen mit einem schwarzen Seidensamtmantel mit Goldstickerei getragen (Rüstkammer, Inv.-Nr. i 14). Der weiß-silberne Lampas mit goldenen Streublumen, zarten elfenbeinfarbenen, lachsroten und blauvioletten Blüten und grünem Blattwerk entspricht in der Gesamtwirkung der Hochzeitsfarbe Weiß. Die der aktuellsten italienischen Mode folgende Fasson wird durch ein wattiertes Futter aufgebaut und mit aufwendig in Noppenschuss gewebten gold-silbernen Borten entlang der Kanten und Nähte herausgestellt. Das kurze Wams ist eng tailliert. Es hat einen kleinen Stehkragen, Schulterpatten, kleine, einander überlappende ausgestellte Schöße und vorn einen goldenen Schnürverschluss.
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