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Turnierkleid "Semiramis"

Das Turnierkleid gehörte zur Ausstattung der Semiramis beim Aufzug des Nimrod und der Sieben Planeten am Dresdner Hof. 1672 hat Kurprinz Johann Georg (III.) von Sachsen, 1678 Herzog Heinrich von Sachsen-Weißenfels-Barby (1657-1728) und 1679 der Fähnrich Heinrich von Böhlau im Zug der assyrischen und babylonischen Könige die Rolle der Königin Semiramis übernommen. Als Turnierkleid ist es römisch-antikisch, kenntlich an den Ärmelschuppen, aufgefasst. Das Blumenmuster des fürstlichen Seidenstoffes steht für orientalische Blumenpracht, wie sie mit den hängenden Gärten von Babylon sagenhaft überliefert sind. So treten denn auch an diesem Kleid die schönsten Blüten des vorderen Orients hervor: Rose, Nelke, Tulpe. Die differenzierenden Farbwerte lassen erkennen, dass es sich bei den dargestellten Blüten nicht um reine Naturformen, sondern um erfundene Zuchtformen handelt.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Auf zwei eingenähten Zetteln bezeichent: „Semiramis“ und „Herzog Heinrich zu Halle“
Creditline
Rüstkammer, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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