Ort, Datierung
Abmessungen
Gesamtlänge 70,3 cm Lauf 46,7 cm Laufinnendurchmesser 12,25 mm Gewicht 2765 g
Museum
Inventarnummer
J 0482
Lauf und Schlossplatte sind aus geschnittenem und geätztem Eisen gefertigt, das feuervergoldet ist. Der Schaft ist aus einem dichten Holz, wahrscheinlich Birnbaum oder Ahorn, die Einlagen aus Bein, Horn und Holz. Sie sind zum Teil grün und schwarz eingefärbt, die Gravuren sind tiefengeschwärzt. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Münchner Uhrmacher und Büchsenmacher (?) Peter Peck (Pech) (geb. um 1503, gest. 1596) der Hersteller der Waffe ist. Die Waffe ist zwar nicht signiert und datiert, stilistische Ähnlichkeiten mit gesicherten Werken von Peck lassen diese Vermutung zu. Stilistische Erwägungen führen zu einer Datierung in den Zeitraum 1535-45. Das Kurwappen, der Wahlspruch der Ernestiner "Verbum Domini manet in aeternum" und die prunkvolle und technisch anspruchsvolle Ausführung - es handelt sich um eine Hinterladerpistole, bei der das Rad mittels Hahnauflegen gespannt wird - lassen es naheliegen, die Waffe in das unmittelbare Umfeld des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen zu bringen.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Laufinschrift: VERBVM DOMINE MANET IN ETTERNVM [Gottes Wort bleibt in Ewigkeit, 1. Petrusbrief, Kap.1, Vers 25]; Lauf: kursächsisches Wappen
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