Handbeil

Das Handbeil trägt an der Klinge das königlich-dänische und das kurfürstlich-sächsische Wappen. Es ist wie eine Prunkwaffe flächenübergreifend verziert. Am Helm erscheint die Figur der Fortuna. Handbeile sind beim Pfropfen von Obstbäumen, das Kurfürst August umfassend erprobte, unentbehrlich, aber auch im Tischlerhandwerk einsetzbar. Das Werkzeug dürfte wahrscheinlich mit dem im Inventar von 1587 aufgeführten „geetzt klein handbeil mit einem beinern helm" identisch sein. Denn tatsächlich besteht die Kappe unten am Griff aus Elfenbein, während der ansonsten hölzerne Schaft mit Pflanzenranken aus Bein eingelegt ist. Das kleine Beil ist im Raum "Der Kurfürst als artifex" in der Dauerausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" präsentiert.
Museum
Abmessungen
Gesamtlänge 28 cm Schaftlänge 17 cm Klingenlänge 14,8 cm Klingenbreite 14,4 cm Rückenbreite (Klingentiefe) 2,66 cm Gewicht 730 g
Inventarnummer
P 0007
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