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Rennspindel

Ort, Datierung
Abmessungen
Länge 30,4 cm Breite 23 cm Durchmesser der Schwungmasse 3,9 cm Gewicht 383 g
Museum
Inventarnummer
P 0224
Bei dieser "Rennspindel" handelt es sich um eine historische Bohrmaschine mit Handantrieb, die für kleinformatige Bohrer geeignet ist. Die Drehbewegung entsteht durch die um den Schaft (Welle) gewickelte Schnur und das Hinabdrücken der gedrechselten und geschnitzten hölzernen Handhabe. Der Schwungkörper aus Messing sorgt dafür, dass sich die Schnur wieder um den Schaft wickelt und die Handhabe nach oben zieht.
Zu dem als "geetzte röhnspindel mit einem buchßbaumen geschnitzten treil" bezeichnetem Werkzeug gehörten sechs Bohrer, die heute fehlen. Rennspindel und Bohrer befanden sich laut Kunstkammerinventar von 1587 in einem großen Schrank oder Truhe mit neun Schubkästen, worin Tischler-, Schlosser-, Barbier- und Goldtschmiedwerkzeuge, aber auch Alphabetstempel und Brettspiele aufbewahrt waren. Das Werkzeug ist im Raum "Der Kurfürst als artifex" in der Dauerausstellung "Kunstkammer" präsentiert.
Creditline
Rüstkammer, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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