Stockschere mit Schraube

Die zum Blechschneiden bestimmte Schere wurde zum Feststellen in den Werktisch (Werkstock) eingeschraubt. Im Kunstkammerinventar von 1587 ist das Werkzeug als "1 geetzte stockschere mit einem buxbaumen heft" eingetragen. Die Schere befand sich in einem mit Intarsien eingelegten Kasten, das zahlreiche Werkzeuge für Tischler, Schlosser, Wundärzte und Goldschmiede enthielt. Erhalten haben sich daraus neben der Stockschere zwei Hobel (Inv.-Nrn. P 0246 und P 0247), ein Handbeil (Inv.-Nr. P 0007) und eine Rennspindel (siehe Inv.-Nr. P 0224). Die Werkzeuge sind im Raum "Der Kurfürst als artifex" in der Dauerausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" präsentiert.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
eingeschlagene Marke "F" auf beiden Schenkeln.
Reproduktion
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