Schwert mit dem Rostrum eines Sägerochens

Ort, Datierung
Abmessungen
Gesamtlänge 126,7 cm Breite 37,8 cm Tiefe 6,3 cm Klingenbreite (ohne Zähne) ca. 16 cm Gewicht 3229 g
Museum
Inventarnummer
P 0281
Zu den Kuriositäten der kurfürstlich-sächsischen Kunstkammer gehört dieser als Schwert gefasste Teil eines Sägerochens. Der Griff besteht aus Holz und ist vergoldet. Auf der "Klinge" ist in Ölfarben das kurfürstlich-sächsische Wappen aufgemalt. Kurfürst Christian I. erhielt dieses prächtige Stück zusammen mit einer ungefassten "zunge" eines Sägefisches oder - rochens von Michael Fuchs, dem "Hofgewands-Austeiler", geschenkt.
Im Zentrum der Kunstkammer, dem Reißgemach, lagen die beiden Stücke in unmittelbarer Nachbarschaft zu verschiedenen See- und Meermuscheln, Meerkrebsscheren, einem Basilisken und einem "gebackenen" Paradiesvogel. Aus der Kunstkammer wurde das Schwert vor 1710 in die "Indianische Cammer" der Rüstkammer überführt.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Klinge: kurfürstlich-sächsisches Wappen.
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