Ort, Datierung
Abmessungen
Gesamtlänge 206 cm Klingenlänge 42,2 cm Klingenbreite 6,9 cm Knebelbreite 16 cm Schaft mit Lederwicklung Durchmesser max. 5,4 cm Gewicht 2812 g
Museum
Inventarnummer
X 0044
Der Jagdspieß, auch Fangeisen genannt, ist für das Saujagen ausgelegt. Er gehört zu einer Gruppe von 30 gleichartigen Jagdspießen mit dem königlichen Monogramm, die August der Starke für das Dianafest zur Hochzeit seines Sohnes Friedrich August (II.) mit der Erzherzogin Maria Josepha 1719 in Dresden anfertigen ließ. Die Spieße wurden beim Kampfjagen im Jägerhof am 6. September 1719 verwendet. Dabei ließ man Tiere aller Art, darunter Raubkatzen und Bären, in einer eigens errichteten Arena aufeinander los. Jäger mit Spießen hielten die Tiere in Schach.
Dieser Jagdspieß hat eine lanzettförmige blanke Gratklinge. Darauf ist das gekrönte AR in einer Kartusche geätzt und mit Vergoldung und Schwärzung hervorgehoben. Auch der beinerne Knebel trägt die Buchstaben AR.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Klinge Monogramm AR unter Königskrone, von Akanthus umgeben; Knebel Monogramm: AR und Akanthus
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