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Wams / Prunkkleid des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen bestehend aus Wams und Hose

Johann Georg, Sachsen, Kurfürst (1585-1656) - Eigentümer
Abmessungen
Brustumfang 115 cm Taillenumfang 108 cm Rückenbreite 45,2 cm Vorderbreite 36 cm Schulterbreite 17,8 cm VM Vorderlänge (ohne Kragen) 28 cm VM Schoßlänge 15,5 cm VM Vorderlänge gesamt (ohne Kragen) 43,5 cm Vorderlänge (Schulter-Saum) 36,4 cm HM Rückenlänge (ohne Kragen) 37,2 cm HM Schoßlänge 16,4 cm HM Rückenlänge gesamt (ohne Kragen) 53,6 cm Armlochumfang (Vorder-/Rückenteil) 63,7 cm Halsumfang Kragen 48 cm Außenweite Kragen 44,2 cm VM Kragenhöhe 2,3 cm HM Kragenhöhe 4,5 cm Ärmelsaum Umfang 25,6 cm Ärmellänge gesamt 60,2 cm Schulterpattenbreite 2,5 cm Ärmelschlitzlänge 14,1 cm
Museum
Inventarnummer
i. 0012.01
In seiner Kostbarkeit und Schönheit bildet der verarbeitete Seidenstoff das Hauptereignis des Kleidungsensembles aus dem Besitz des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen. Die Motive - in einem Glanzeffekt aus dem grünen Grund hervortretende Wellen sowie goldbroschierte stilisierte Blüten und Blütenzweige - sind regelhaft versetzt angeordnet. Das Stoffmuster stellt eine frühbarocke Version des sich seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts in den Seidengeweben schnell verbreitenden Streublumenmusters dar. Die Modernität und der orientalische Einfluss der Musterung sowie die Kompliziertheit und Feinheit der Arbeit sprechen für eines der traditionsreichen Zentren der Seidenweberei in Italien als Herstellungsort. Goldene Klöppelspitze, Borten und Knöpfe betonen die Fasson des Kleides, die im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts in Mode stand. Das Kostüm besteht aus einem enganliegenden Schoßwams mit kleinem Stehkragen, schmalen Schulterpatten, verkürztem Oberteil, dichter Knopfreihe am Vorderverschluss und an den Ärmeln, hüftlangen ausgestellten Schößen sowie einer knielangen bauschigen Hose, einer sogenannten Pumphose, mit drei seitlich eingearbeiteten Beuteltaschen. Die Hose wird mittels Haken und Ösen an der Innenseite des Wamses befestigt. Das kleine Lochpaar am Stehkragen war zum Annesteln eines Umhängemantels bestimmt. Laschen und Schlaufen dienten der Befestigung der Waffen und Jagdutensilien.
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