Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 34919
Abmessungen
H. ohne Deckel: 14,8 cm, H. mit Deckel 18,1, cm, B. mit Henkel 19,5, Durchmesser Fußring: 15,3 cm, Durchmesser Lippenrand 10,4 cm
Inventarnummer
34919
Steinzeug unsigniert, Zinnmontierung ungemarkt. Auf dem gegossenen Deckel Wappen (mit Helmzier) mit achtstrahligem Stern der Reichsgrafen von Sternberg.
In die Kategorie der Steinzeugprodukte, die vor Erfindung des europäischen Porzellans 1710 die qualitätsvollsten, wasserdichtesten und säurebeständigsten Keramikgefäße darstellten, muss unbedingt die Dippoldiswalder Ware gerechnet werden. Sie ist ganz besonders dünnwandig aufgeführt (2 mm), trägt sowohl technisch anspruchsvolle, in die zarte Wandung eingepresste nahtlose Reliefdekore (Schuppen, Kerbschnitte) als auch auf die Oberfläche applizierte gemodelte Hochreliefs und kann in Abgrenzung zur Creußener Ware noch feinere Email- und gelegentliche Goldbemalung aufweisen. Der Emaildekor ist ganz sicher in Verbindung mit den emaillierten Gläsern aus böhmischen und sächsischen Glashütten des Erzgebirges zu sehen. In Dippoldiswalde konnte archivalisch ein ansässiger Glasmaler nachgewiesen werden, obwohl es zu dieser Zeit in der Umgebung keine Glasproduktion gab.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Steinzeug unsigniert, Zinnmontierung ungemarkt. Auf dem gegossenen Deckel Wappen (mit Helmzier) mit achtstrahligem Stern.
Reproduktion
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