Abmessungen
H. mit Deckel 26,5 cm, H. ohne Deckel: 20,3 cm, B. mit Henkel 16, 2 cm, Durchmesser Fuß (bestoßen): 11,0 cm, Durchmesser Lippenrand: 9,0 cm
Ort, Datierung
Steinzeug: Wohl Waldenburg, wohl um 1730/40; Zinnmontierung: Wurzen, Deckelgravur datiert 1723
Inventarnummer
38719
1948 aus der Sammlung Rudolf Weigang, Dresden, über die Kommunale Wohnungsverwaltung der Stadt Dresden an die Staatlichen Kunstsammlungen überwiesen.
2014 restituiert und von der Erbengemeinschaft nach R. Weigang erworben.
Von 1745 bis 1780 hat man in Altenburg reduzierend gebrannte Gefäße in großer Stückzahl hergestellt. Im Vergleich ihrer Dekore lässt sich eine Entwicklung hin zur Vereinfachung im Hinblick auf eine Arbeits- und Zeitersparnis ablesen wie schmaler werdende Schmuckbänder aus immer weniger Einzelsegmenten bis zum Einsatz eines einzigen großen Reliefs auf der Schauseite.
Steinzeug unsigniert. Auf dem Zinndeckel Gravur: Monogramm "C. M. B." und Jahreszahl "1723"; im Deckel drei Zinnmarken: Wurzener Stadtmarke und Meistermarke des G. S. = Gottfried Schumann (Zinngießermeister seit 1700, noch 1733 tätig). Es ist denkbar, dass die Zinnmontierung eine Weiterverwendung des Deckels eines älteren Gefäßes darstellt.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Steinzeug unsigniert; auf dem Zinndeckel Gravur: Monogramm "C. M. B." und Jahreszahl "1723"; im Deckel 3 Zinnmarken: Wurzener Stadtmarke und Meistermarke des G. S. = Gottfried Schumann (Hintze, Bd.1, Nr. 1286)
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