Walzenkrug

1948 aus der Sammlung Rudolf Weigang, Dresden, über die Kommunale Wohnungsverwaltung der Stadt Dresden an die Staatlichen Kunstsammlungen überwiesen.
2014 restituiert und von der Erbengemeinschaft nach R. Weigang erworben.
Von 1745 bis 1780 hat man in Altenburg reduzierend gebrannte Gefäße in großer Stückzahl hergestellt. Im Vergleich ihrer Dekore lässt sich eine Entwicklung hin zur Vereinfachung im Hinblick auf eine Arbeits- und Zeitersparnis ablesen wie schmaler werdende Schmuckbänder aus immer weniger Einzelsegmenten bis zum Einsatz eines einzigen großen Reliefs auf der Schauseite.
Steinzeug unsigniert, Zinnmontierung ungemarkt. Auf dem Zinndeckel ein graviertes Monogramm "R. No. 13".
Abmessungen
H. mit Deckel 22,5 cm, H. ohne Deckel 16,0 cm, B. mit Henkel 13,8 cm, Durchmesser Fußring: 10,0 cm, Durchmesser Lippenrand: 8,0 cm
Inventarnummer
38720
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