Ort, Datierung
Steinzeug: Wohl Waldenburg, um 1770, Zinnmontierung: Bischofswerda, nach 1776
Abmessungen
H. mit Deckel 24,7 cm, H. ohne Deckel 19,9 cm, B. mit Henkel 15,2 cm, Durchmesser Fußring: 11,7 cm, Durchmesser Lippenrand: 8,7 cm
Inventarnummer
38721
1948 aus der Sammlung Rudolf Weigang, Dresden, über die Kommunale Wohnungsverwaltung der Stadt Dresden an die Staatlichen Kunstsammlungen überwiesen.
2014 restituiert und von der Erbengemeinschaft nach R. Weigang erworben.
Von 1745 bis 1780 hat man in Altenburg reduzierend gebrannte Gefäße in großer Stückzahl hergestellt. Im Vergleich ihrer Dekore lässt sich eine Entwicklung hin zur Vereinfachung im Hinblick auf eine Arbeits- und Zeitersparnis ablesen wie schmaler werdende Schmuckbänder aus immer weniger Einzelsegmenten bis zum Einsatz eines einzigen großen Reliefs auf der Schauseite.
Steinzeug unsigniert; Zinnmontierung gemarkt: Bischofswerdaer Stadtmarke und zwei Meistermarken des Johann Michael Schneider, Zinngießermeister seit 1776.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Steinzeug unsigniert; Zinnmarken: Bischofswerdaer Stadtmarke und 2 Meistermarken von Johann Michael Schneider, Meister seit 1776 (Hintze, Bd.1, Nr. 149)
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