Pusikan

Der Streitkolben ist im Kunstkammerinventar von 1619 als "1 Pusikan von calcedon und jaspis [korrigiert in achat]" verzeichnet. Philipp Hainhofer erwähnt das Stück in seinem Reisetagebuch von 1629 und zählt folgende Steine auf "Iaspis, Topas, Calcedon und anderes mehr." Er weiß zudem zu berichten, dass es Steine sind, "so im Churfürstenthumb Sachsen gebrochen." Die ursprünglich neun vergoldeten Fassungsringe mit Türkisbesatz, die dem Ganzen einen orientalisierenden Anklang gaben, haben sich nicht erhalten.
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