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Karo-Drei / Heraldisches Lehrkartenspiel

Hönnig, Lorenz (17. Jahrhundert) - Kupferstecher
Ort, Datierung
Nürnberg. Wohl nach 1667.
Abmessungen
10,0 x 5,8 cm Gewicht 1,75 g
Museum
Inventarnummer
P 0367.45
Im Jahr 1659 veröffentlichte der französische Kupferstecher Claude Oronce Finé, genannt de Brianville, einen Satz heraldischer Lehrkarten, mit dessen Hilfe es möglich war, die europäischen Machtkonstellationen nach dem Dreißigjährigen Krieg spielerisch kennen zu lernen. Das in adeligen Kreisen auf breites Interesse stoßende Spiel musste bald aktualisiert und entsprechend den Wünschen verschiedener Fürstenhäuser, die sich mit ihrer königlichen Abstammung unterrepräsentiert sahen, abgeändert werden. Die überarbeitete Neuauflage erschien 1660 und enthielt nun weder Asse noch Buben. Stattdessen wurde das Spiel um vier "Princes" und "Chevaliers" erweitert.
In dieser Form erlebte das Spiel allein zwischen 1660 und 1681 fünf Auflagen. Das in der Rüstkammer erhaltene Kartenspiel weist zudem eine weitere Neuerung auf: Es ist kein Neudruck des französischen Blattes, sondern eine bis ins Detail von Johann Lorenz Hönnig aus Nürnberg wohl nach 1667 nachgestochene Ausgabe in deutscher Sprache. In das Historische Museum (Rüstkammer) gelangte das Spiel 1863.
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