Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer C 102

Geduldflasche mit Christus am Kreuz

Die Produktion von Geduldflaschen mit kurbelbetriebenen Bergwerken ist für das 18. Jahrhundert in Johanngeorgenstadt belegt (Merkel, Erdbeschreibung 1804). Sie sind als Kuriositäten für Kunst und Wunderkammern zu verstehen. Das gleiche gilt für Geduldflaschen mit religiösem Inhalt, die gleichzeitig zur Andacht anregen. Diese Flasche zeigt den Gekreuzigten zwischen den Schächern, darunter die "arma Christi", die Symbole seiner Passion, vom Kelch über die Geißelsäule bis zur Lanze, mit der sein Tod überprüft wurde. Wie bei den bekannten Buddelschiffen besteht die Besonderheit darin, dass die Inhalte in kleinen Einzelteilen durch den Flaschenhals eingeführt und in der Flasche zusammengeleimt werden.
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