Ort, Datierung
Mittelamerika, Guatemala, 1957-2000, Santo Domingo Xenacoj / Kaqchiquel, Department: Sacatepéquez
Abmessungen
154,5 x 49 cm
Inventarnummer
MAm 08792
Textilien der Maya haben in Form, Symbolik und Technik bis heute viel an vorspanischen Traditionen erhalten. Diese sind zudem noch stark an Lokalitäten und Familien gebunden; man spricht von Textilien und Kleidungsstücken oft als einer Art „Buch“, mit dem die Träger*innen ihre Geschichte erzählen. An Mustern und Farben lässt sich die Herkunft aus bestimmten Dörfern und Städten bestimmen und sogar historische Migrationsbewegungen nachverfolgen.
Die Sammlerin Clarita Charlotte Amalia Keller wurde 1920 in Guatemala als Tochter deutscher Auswanderer geboren und verbrachte mehr als 30 Jahre in Guatemala und Venezuela. Sie sammelte hunderte Huipils, Tücher, Decken und kunsthandwerkliche Objekte der Maya des guatemaltekischen Hochlands. Damit dokumentierte sie den Erhalt und die Vitalität indigener Traditionen in Zeiten schwerer wirtschaftlicher und politischer Krisen, wie etwa dem Bürgerkrieg 1960-1996. (MVL, Frank Usbeck, 12.11.2020)
Reproduktion
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