Die Falschspieler

Valentin <de Boulogne> (1594-1632) | Maler
Valentins Gemälde greift ein im Anschluss an die Malerei Caravaggio außerordentlich beliebtes und vielfältig variiertes Motiv auf, das sich ebenfalls in zeitgenössischen Schelmenromanen und Bühnenstücken findet: Gauner aus dem Halbweltmilieu führen naive Jünglinge hinters Licht. In der ausschnitthaften, konzentrierten Komposition rücken die naturalistisch wiedergegebenen Figuren nah an den Betrachter heran. Auf diese Weise wird er in das täuschende Spiel von Gesten und Blicken, von Zeigen und Verbergen einbezogen. Fast fühlt er sich versucht, einzugreifen und den Betrug aufzudecken. Diese Bildregie, die zugespitzte, drastische Handlung sowie die psychologische Intensität weisen Valentin als einen der bedeutendsten französischen Nachfolger Caravaggios aus. Bis ins 20. Jahrhundert galten „Die Falschspieler“ sogar als Werk von Caravaggio selbst.
Material und Technik
Abmessungen
94,5 x 137 cm
Datum
Um 1615-1618
Inventarnummer
Gal.-Nr. 408
Reproduktionsrechte
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