Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 9858
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
14 x 8 x 9 cm
Inventarnummer
9858
Der gelernte Bauchtechniker Willy Matthias (20.9.1897 Werdau – 13.10.1967 Kauschwitz bei Plauen) aus Plauen erlernte 1923 bei Hans Korbacher (Zauber- und Varietétheater Schichtl) die Technik des Puppenspiels und ließ sich 1924/25 von dem Holzbildhauer Hermann Eisenreich ein Ensemble von Handpuppenköpfen schnitzen. 1925 gründete er den "Plauener Kasperle", ab 1945 "Plauener Künstler-Puppenspiele". Ab 1931 verwendete Willy Matthias Hohnsteiner Handpuppen für Aufführungen in Schulen. Nach eigener Angabe wurde ihm 1937 wegen seiner früheren Mitgliedschaft in der KPD die Spielerlaubnis entzogen. Während des Krieges gingen durch Luftangriffe Teile des Bühnenmaterials verloren. Von 1945 bis 1953 war Matthias als Berufspuppenspieler tätig. Die Bühne wurde von seiner Tochter Lucie Wunderlich noch bis 1959 mit neuen Inszenierungen fortgesetzt.
Creditline
Puppentheatersammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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