Schultertuch

Material und Technik
Abmessungen
77 x 80 cm
Inventarnummer
B 1629
Das Schultertuch ist ein relativ spätes Beispiel für die sogenannte "Dresdner Spitze" oder "Point de Saxe", einer im 18. Jahrhundert in ganz Europa geschätzten äußerst feinen Spitze. Sie wurde von Dresdner Bürgertöchtern für Spitzenhändler in der Technik der Anzugsspitze (Weißstickerei) auf indischem Musselin gestickt. Dieser Musselin wurde in den 1720ger Jahren erstmals in Leipzig angeboten. Die Muster ergeben sich aus dem Prinzip, zuerst durch Linien geschlossene Flächen zu definieren und diese dann mit unterschiedlichen, flächigen Füllmustern zu füllen. Stilistisch folgen die Muster der Mode.
Literatur: Bleckwenn, Ruth: Dresdner Spitzen - Point de Saxe. Weißstickereien des 18. Jahrhunderts. Bestandskatalog und Begleitbuch zur Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden 2000
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