Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 15745 f
Ort, Datierung
Abmessungen
9 x 6,5 x 7 cm
Inventarnummer
15745 f
Nachdem der Dresdner Puppenspieler Paul Hölzig (1911-1987) beim Luftangriff auf Dresden 1945 ausgebombt wurde und auch den größten Teil seiner Puppen verlor, zog er nach Bärenfels im Erzgebirge. Hier nahm er den Spielbetrieb als „Bärenfelser Puppenspiele“ wieder auf. Hatte er sich seine Puppen bisher von Theo Eggink in dessen Hohnsteiner Werkstatt anfertigen lassen, engagierte er jetzt den Schnitzer Hellmuth Lange, der alle Puppen für seine Bühne gestaltete. Daneben entstanden noch in Serienfertigung die „echten Bärenfelser Kasperköpfe“. Lange orientierte sich am Hohnsteiner Stil Theo Egginks, den er jedoch bei der Serienproduktion vereinfachte. Die Köpfe wurden gewöhnlich bei den Vorstellungen der „Bärenfelser Puppenspiele“ verkauft. Der größte Teil der Produktion bestand aus sogenannten 8er-Köpfen für Kinder (8 cm hoch), während die Hohnsteiner hauptsächlich 12er-Köpfe für Erwachsene lieferten. Auch wurden kaum fertig kostümierte Handpuppen angeboten. Spätestens mit der Ausreise Hölzigs nach Westdeutschland 1956 wurde die Fertigung der Bärenfelser Köpfe eingestellt.
Creditline
Puppentheatersammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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