Kuh mit Kalb

Material und Technik
Abmessungen
H 6,4 cm
Inventarnummer
II 269 qq
Die naturalistisch nachgeahmte Tiergruppe könnte einst den Deckel eines Pokals bekrönt haben. Kuh und Kalb erscheinen als Nachtrag zum Inventar der Dresdner Kunstkammer von 1741 und wurden demnach am 6. Juli 1832 von dort zum Grünen Gewölbe gegeben. Die mitsamt der flachen Plinthe aus einem Stück geschnittenen Tiere erinnern sehr, wenn auch in Stil und Ausführung nicht von vergleichbarer Akkuratesse, an die um die Mitte des 19. Jahrhunderts überaus begehrten Elfenbeinwerke von Ernst Kehrer, einem Künstler in Erbach/Odenwald, wo zahlreiche Werkstätten tätig waren. Kehrer widmete sich besonders Wild-, Hunde- und Pferdedarstellungen auf dekorativen Broschen. Diese Motive wirkten leitbildhaft und beeinflussten andere zeitgenössische Elfenbeinschnitzer, die für einen breiten Markt und fernab höfischer Exklusivität gearbeitet haben.
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