Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer E II 36
Ort, Datierung
Abmessungen
Kugeldurchmesser = 27,0 cm; Gesamthöhe = 59,0 cm; Gesamtdurchmesser = 38,0 cm
Inventarnummer
E II 36
Im weitesten Sinne könnte man den Himmelsglobus von Erhard Weigel als Vorläufer des Projektionsplanetariums bezeichnen. Weigel hatte die Idee, mit Hilfe großer Öffnungen auf der Südhalbkugel, den Einblick in den Himmelsglobus zu ermöglichen. Da er die Positionen der Sterne mit kleinen Löchern in der Kugel markierte, kann der Betrachter die Sternbilder als Gruppen leuchtender Punkte seitenrichtig betrachten. Außerdem ersetzte Weigel die traditionellen Sternbilder durch Wappen europäischer Fürsten und bedeutender Städte sowie Stände. Die neuen Sternbilder wurden als erhabene Reliefs aus der Kupferkugel getrieben und sind farbig dargestellt. Da der Gestaltung auch die Wappenkunde zugrunde liegt, wird der Globus "Heraldischer Himmelsglobus" genannt. (Wolfram Dolz)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Monogramm: "EW"
Creditline
Mathematisch-Physikalischer Salon, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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