Halbkreiswinkelmessinstrument

Chapotot, Louis (im 17. Jh. tätig) - Hersteller
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
Höhe (gesamt) = 80,5 cm; Durchmesser = 65,6 cm
Inventarnummer
C III f 10
Das Instrument kann für Winkelmessungen in beliebiger Ebene verwendet werden. Zur Einstellung dient ein Kugelkopf mit Klemmschraube, der sich auf einer Säule mit drei geschwungenen Füßen befindet. Die Horizontaljustierung erfolgt über die drei Fußstellschrauben. Der Halbkreisring wurde gegenläufig in 2 x 180° geteilt. Dazwischen liegt eine Transversalteilung, die eine Ablesegenauigkeit von 1/5° gestattet. Die Halbkreisinnenfläche ist mit einer dekorativen Versteifungskonstruktion in Form eines symmetrischen Akanthusblattmotivs ausgefüllt. Das Instrument besitzt ein mit dem Halbkreis fest verbundenes Visierrohr („Versicherungsrohr“) und ein um das Zentrum drehbares Visierrohr mit zwei gegenüberliegenden Ableseskalen (0, 2, 4 ... 10 Minuten). Der florale Schmuck und die Größe macht es zu einem typischen Repräsentanten der hochstehenden französischen Instrumentenbaukunst um 1700 und gehört seit jener Zeit zu den Zimelien des Mathematisch-Physikalischen Salons. (Wolfram Dolz)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Signatur: "CHAPOTOT A PARIS"
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