Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer Gal.-Nr. 1969
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
29 x 24 cm
Inventarnummer
Gal.-Nr. 1969
Die auf Kupfer gemalte kleine Kreuzigungsszene wird seit 1835 in den Dresdner Galeriekatalogen geführt, sie kam aber bereits 1623 zur Dresdner Kunstkammer. Ob das Gemälde, wie z.B. Hübner im Galeriekatalog 1862 vermerkt, ursprünglich aus Prag stamme, wie er einer schwer lesbaren Beschriftung auf der Rückseite zu entnehmen meint, bleibt unklar (s. "Ergänzende Information"). Als "Ähnlich den Werken des Christoph Schwarz" wurde das Gemälde lange der deutschen Schule zugeordnet. Die Werkverzeichnisse von Heinrich Geissler (Diss. 1960) und zuletzt Sandra-Kristin Diefenthaler (2020) schreiben Schwarz als Autor ab. Die jüngst entdeckten Schlagmarken auf der Rückseite weisen jedoch in die Flämische Malerei. Die Zuschreibung an "Rogier de Brüge" (Rogier van der Weyden, um 1400-1464) im Inv. 1722 der GAM ist zwar nicht haltbar, könnte jedoch die Zuweisung an die flämische Malerei unterstützen.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Beschriftet auf der Rückseite: "[Von Prag?] Churfürstlicher Sächs. Frau Mutter Verlassenschaft Anno 1623". Nr. 168 in rot.
Auf der Rückseite der Kupfertafel (Mitte) die Hausmarke vom Kupferschmied Peeter Stas (Herz PS, bekrönt von einer 4) und darüber (wenn man die Platte um 90 Grad als Querformat dreht) die Beschaumarke der Stadt Antwerpen (Hand).

Im August 1623 aus dem Nachlass der Kurfürstinwitwe Sophie von Brandenburg in die Kunstkammer eingeliefert. Vor 1722 aus dem Palais im Großen Garten in den Bestand der Gemäldegalerie gekommen; lt. Inv. 1722, Nr. 168, hing das Gemälde in der Königlichen Schlosskapelle. 1835 erstmalige Erwähnung im Galeriekatalog von Hübner.

Creditline
Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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