Material und Technik
Abmessungen
265 x 188 mm
Inventarnummer
A 1926-343
Eine eigene Gruppe des Metallschnitts bilden die seltenen Schrotschnitte. Die im Druck weiß erscheinenden Linien und Flächen werden mit Sticheln und Punzen, den typischen Werkzeugen der Goldschmiede, aus dem Metall herausgeschnitten bzw. vertiefend eingeschlagen. Die Vorliebe für dieses Verfahren währte nur 30 Jahre, bis die Kaltnadelradierung und der Kupferstich um 1480 ihren Siegeszug antraten. Das großformatige Blatt gilt als eine der besten Arbeiten aus der Werkstatt des Bergwolken-Meisters.

(Claudia Schnitzer. In: Weltsichten. Meisterwerke der Zeichnung, Graphik und Photographie. Hg. v. Wolfgang Holler und Claudia Schnitzer. Ausst.-Kat. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett. München, Berlin 2004, S. 62.)
Im Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts besteht die Möglichkeit, sich Werke aus dem Bestand der Sammlung vorlegen zu lassen. Einige besonders empfindliche Objekte können nur nach vorheriger Absprache und Genehmigung vorgelegt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter KK.Studiensaal@skd.Museum.
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