Marter des hl. Erasmus

unbekannt, deutsch, 15. Jh. | Hersteller
Eine eigene Gruppe des Metallschnitts bilden die seltenen Schrotschnitte. Die im Druck weiß erscheinenden Linien und Flächen werden mit Sticheln und Punzen, den typischen Werkzeugen der Goldschmiede, aus dem Metall herausgeschnitten bzw. vertiefend eingeschlagen. Die Vorliebe für dieses Verfahren währte nur 30 Jahre, bis die Kaltnadelradierung und der Kupferstich um 1480 ihren Siegeszug antraten. Das großformatige Blatt gilt als eine der besten Arbeiten aus der Werkstatt des Bergwolken-Meisters.

(Claudia Schnitzer. In: Weltsichten. Meisterwerke der Zeichnung, Graphik und Photographie. Hg. v. Wolfgang Holler und Claudia Schnitzer. Ausst.-Kat. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett. München, Berlin 2004, S. 62.)
Weitere Medien
Material und Technik
Abmessungen
265 x 188 mm
Inventarnummer
A 1926-343
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