Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
8 - 9,5 cm
Inventarnummer
G 8707
In den "Jugenderinnerungen eines alten Mannes" von Wilhelm von Kügelgen (20.11.1802 - 18.6.1867), erschienen im Wilhelm Herz Verlag Berlin 1870, beschreibt Kügelgen, wie er zusammen mit den Geschwistern Gerhard und Adelheid sowie den Leipziger Freunden Alfred und Julius Volksmann vom Hauslehrer, dem späteren Maler Adolf Senff (1785 - 1863) eine Faltfigur lernte. Senff zeigte ihnen, wie man aus der traditionellen "Krähe" durch einen besonderen Kniff einen Reiter und ein Pferd falten konnte. Aus dieser ersten Reihe von Faltfiguren von etwa 1810-12 existieren noch 20 Exemplare im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Es sind dies die ältesten bekannten Faltfiguren der Welt, die sich auf einen namentlich bekannten Urheber zurückführen lassen.
Die sechs Dresdner Rösser und Reiter entstanden eine Generation später. Wilhelm von Kügelgen hat sie in Erinnerung an seine Jugend seinem Sohn Benno etwa um 1845 gefaltet, bzw. ihm die Faltung beigebracht. Deshalb trägt ein Reiter ein großes "B" im Wappen. (Recherchen Joan Sallas)
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