Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer Gal.-Nr. 1621
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
49,8 x 67 cm
Inventarnummer
Gal.-Nr. 1621
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Bez. unten links: Gio. Batt...
Harald Marx und Elisabeth Hipp: Gemäldegalerie Alte Meister Dresden, Bd. 2 Illustriertes Gesamtverzeichnis, Köln 2007, S. 783, Nr. 1621

Hans Ebert: Kriegsverluste der Dresdener Gemäldegalerie. Vernichtete und vermißte Werke, Dresden 1963, S. 158, Nr. 1621

Hans Posse unter Beteiligung von K. W. Jähnig und K. Steinweg: Die Staatliche Gemäldegalerie zu Dresden - Katalog der Alten Meister, Dresden 1930, S. 233, Nr. 1621

Hans Posse: Katalog der Staatlichen Gemäldegalerie zu Dresden, Dresden 1920, S. 171, Nr. 1621

Karl Woermann: Katalog der königlichen Gemäldegalerie zu Dresden, Grosse Ausgabe, Dresden 1905, S. 522f, Nr. 1621

Das Gemälde wurde 1742 durch den Galerieinspektor Johann Gottfried Riedel in Prag für den sächsischen Kurfürsten Friedrich August II., zugleich König August III. von Polen, erworben. 1765 war es laut Galeriekatalog von Johann Anton Riedel (dem Sohn des oben Genannten und dessen Nachfolger im Amt des Galerieinspektors) und Christian Friedrich Wenzel in der Äußeren Galerie – den der nordalpinen Malerei vorbehaltenen Räumen – des Galeriegebäudes am Neumarkt ausgestellt. Später kam es auch im 1855 eröffneten Museumsbau von Gottfried Semper am Zwinger zur Aufstellung. Das Gemälde befand sich seit 1937 als Leihgabe in der damaligen Kreishauptmannschaft zu Chemnitz und wurde während des Zweiten Weltkriegs in Rübenau, Erzgebirge, ausgelagert. Nach Kriegsende brachte man das Bild auf Anforderung der sowjetischen Kommandantur wohl zur Ausschmückung in die Wohnung eines russischen Generals, von wo es nicht mehr in die Galerie zurückkehrte. Über die USA und weitere Stationen gelangte es in die Niederlande. Willem Jan Hoogsteder, Inhaber der Kunsthandlung Hoogsteder & Hoogsteder in Den Haag, entschloss sich, den Vorbesitzern das Gemälde abzukaufen, um es daraufhin den Kunstsammlungen zu schenken. Fast 80 Jahre nach seinem Verschwinden kehrte Jan Baptist Weenix‘ „Campagna-Landschaft“ im Oktober 2023 in die Gemäldegalerie zurück.

Ausstellungen

Die aufgeführte Liste der Ausstellungen ist möglicherweise nicht vollständig. Der Fokus liegt derzeit hauptsächlich auf Ausstellungen aus der jüngeren Vergangenheit. Wir arbeiten jedoch daran, die Daten nach und nach zu vervollständigen.

Willkommen zu Hause, Gemäldegalerie Alte Meister, Raum 123, 2023 - 2024 (Objekte anzeigen)
Creditline
2023 als Schenkung von Willem Jan Hoogsteder, Den Haag, in die Gemäldegalerie zurückgekehrt
Reproduktion
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