Fernsprechtischapparat FeTAp 611-2

Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
12,0 x 22,5 (Hörer) x 20,7 cm
Inventarnummer
52077
Von „FeTAp 611-2“, dem Fernsprechtischapparat der Reihe 61, wurden über 20 Millionen Stück für die Deutsche Bundespost gefertigt. In der BRD ging mit ihm der Wandel des Telefons vom Luxusobjekt zum gängigen Gebrauchsgegenstand einher. Noch 1963 besaßen nur circa 19 Prozent der bundesdeutschen Haushalte einen Hauptanschluss; mit dem Produktionsende dieses Typs 1984 waren es 88 Prozent. Bereits 1970 verfügten 50 Prozent aller bundesdeutschen Teilnehmer über das neue 61er-Modell. Für viele Bundesbürger war es das erste hauseigene Telefon. Die Apparate waren robust, lange haltbar und gut reparabel. Viele Bauteile konnten ausgetauscht und wie beispielsweise das Gehäuse recycelt werden. Zunächst wurde der „FeTAp 61“ nur in kieselgrau produziert. 1972 wurden die Farben ockergelb, lachsrot, farngrün und hellrotorange eingeführt.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Auf Siegelscheiben an Telefonunterseite (kleine Kunststoffstopfen auf Schrauben): "BP" (Bundespost, Auftraggeber)
Typenschild auf Telefonunterseite: "Post FeTAp 611-2", darunter Dreieck mit Kreis darin und Schriftzug "KRONE" (Hersteller), roter Stempel mit Posthorn und Zahl 414 (Bundespost), in rechter unterer Ecke "3.72" oder "5.72" (Montagedatum)
Auf Fingerlochscheibe: "4", "FS527", "DIN7745", "7.6"
Reproduktion
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