Turmmonstranz oder Turmreliquiar (Reliquienmonstranz)

Eine Monstranz bildete seit der sich im 13. Jahrhundert ausbreitenden Schaufrömmigkeit, die die Entwicklung entsprechender liturgischer Schaugefäße notwendig machte, das Gehäuse für die ausgesetzte geweihte Hostie auf dem Altar oder bei Prozessionen (v. a. bei der 1264 eingeführten Fronleichnamsprozession). Turmmonstranzen mit Glaszylinder waren im Spätmittelalter weit verbreitet. Wie bei anderem Sakralgerät dieser Zeit wurden gotische Kirchenarchitekturformen in die Goldschmiedekunst übertragen. Die Pfeiler tragen im 2. Geschoss eine von einem Baldachin überdachte vollplastische Figur (Himmelskönigin), darunter links die Heilige Barbara, rechts einen Bischof mit Krumstab.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
ungemarkt
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