Kleines Alabastron

Abmessungen
H. 7,4 cm; Dm. max. 3,7 cm; Dm. Mündungsteller 2,3 cm
Inventarnummer
33940
Als Alabastron bezeichnet man antike Salb- und Ölgefäße. Sie wurden an einer Schnur befestigt um das Handgelenk getragen, um sich über den Tag mit Duftstoffen einzureiben. Vor allem bei Sportlern war es sehr beliebt, sich während der Wettkämpfe zu parfümieren oder einzuölen. Die Konturen der Tiere sind in Ritztechnik ausgeführt; eine Methode, die sich erst im 7. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland entwickelte und die die schematisch wirkenden Darstellungen der frühprotokorinthischen Vasen ablöste. Durch die zusätzlich aufgetragene rote Engobe wird den Tierdarstellungen einerseits mehr Plastizität verliehen, andererseits kann sie auch als Symbol für Aggressivität, Gefahr und Stärke gedeutet werden. Zugleich zeugen Farbsäume und Farbabplatzungen von der Schwierigkeit des Töpferhandwerkes in der Antike, gleichmäßige Farben zu brennen. Nicht nur die Zusammensetzung des Tons, sondern auch die optimale Brenntemperatur sowie der rechtzeitige Wechsel von Sauerstoffzufuhr und Sauerstoffentzug (Oxidation und Reduktion) beeinflussen die Qualität.
Das Objekt stammt aus der Lehrmittelsammlung der Kunstgewerbeschule Dresden, für die das 1876 gegründete Kunstgewerbemuseum als Vorbildersammlung diente.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
unsigniert
Zugeordnete Objekte
33941 Kleines Alabastron (gleichrangig)
33942 Ovoider Aryballos (gleichrangig)
33943 Ovoider Aryballos (gleichrangig)
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