Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer i. 0011.02

Hose / Prunkkleid des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen bestehend aus Wams und Hose

Das Prunkkleid stammt aus dem persönlichen Besitz des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen. Seiner Fasson nach gehört es in die Zeit um 1620 bis 1625. Das Lochpaar am kleinen Stehkragen des Kostüms war für das Anbinden eines weitschwingenden umhangartigen Mantels bestimmt. Der Schneider hat die auf einem grünen Fond stehenden goldenen und buntseidenen Kronen und Blumenpalmetten geschickt als Blickfang zur Geltung gebracht. Die neue Modelinie wird durch das Auflegen von grün-goldenen Borten an den Kanten und Fassonnähten sowie dicht aneinander gereihte goldposamentierte Schließknöpfe, Zierknöpfe und Knoten hervorgehoben. Unter Verwendung desselben Stoffes hat sich Johann Georg I. noch ein weiteres, in der Fasson leicht abgewandeltes Kostüm fertigen lassen (Rüstkammer, Inv.-Nr. I 10). Die Qualität, die Hauptfarbe Grün sowie Schlaufen für das Anbinden von Jagdwaffen und Jagdzubehör stellen das Kostüm in ein festliches Jagdereignis, etwa einen Jägeraufzug, Tierhetzen und Tierkämpfe im Schlosshof, oder eine Jagdtafel. (Jutta Charlotte von Bloh, 2004)
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Rüstkammer, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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