Sonnenmaske mit den Gesichtszügen Augusts II., des Starken, König von Polen und Kurfürst von Sachsen

Dinglinger, Johann Melchior | Goldschmied Die aus Kupferblech getriebene und vergoldete Maske mit den Gesichtszügen Augusts des Starken nimmt durch einen doppelten Strahlenkranz die Gestalt der Sonne an. Kleine Nietlöcher am inneren Strahlenkranz weisen auf ein nicht erhaltenes Futter hin. Der Kurfürst von Sachsen und König von Polen trug diese Maske als Apoll am 22. Juni 1709 anlässlich des zu Ehren von König Frederik IV. von Dänemark gehaltenen Götteraufzugs zum Nachtringrennen im Reithaus in Dresden, bei dem sein Ehrengast als Kriegsgott Mars in Erscheinung trat. Mit diesem Motiv der Herrscherikonographie orientierte sich August der Starke vor allem an König Ludwig XIV. von Frankreich, der 1653 im „Ballet de la Nuit“ selbst als personifizierter Sonnengott zu bewundern war.
Material und Technik
Museum
Abmessungen
Höhe 49 cm Breite 46,1 cm Gewicht 635 g
Inventarnummer
N 0171
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