Material und Technik
Abmessungen
H: 26,8 cm, Dm Rand: 13,6 cm, Dm Bauch: 19,8 cm, Dm Standfläche: 14,5 cm
Inventarnummer
Dr. 293
Der Maler der Pelike mit dem Notnamen Tyszkiewicz-Maler ist benannt nach einem Kelchkrater, der sich heute in Boston befindet und vormals zur Sammlung des litauischen Grafen Michel Tyszkiewicz gehörte. Der in der Zeit von der Spätarchaik bis zur Frühklassik tätige Meister zeichnete häufig mythologische Szenen, deren Kompositionen und Einzelfiguren eine gewisse Strenge und Steifheit aufweisen. Auf der Vorderseite des bauchigen Gefäßkörpers schreitet der Weingott Dionysos voran. Er trägt den für die Zeit noch typischen langen Bart und langes Haar, aus dem sich eine einzelne Locke gelöst hat, die ihm signifikant auf die Schulter fällt. Bekleidet mit einem langen Chiton und einem Manteltuch, hält er in seiner Linken eine Weinranke und in der rechten Hand einen Kantharos. Sowohl das Trinkgefäß als auch die Pflanze sind immer wiederkehrende Attribute des Gottes, der den Menschen den Wein schenkte und ihnen damit eine wahre Wohltat brachte. Seine Beinamen bedeuten unter anderem: Traube (Botrys), der Schönfruchtige (Eukarpos), Rauschtrinker (Methymnaios) oder Beschützer der Trauben (Staphylites). Eine Gefährtin aus seinem trink- und feierfreudigen Gefolge, eine Mänade mit Weinkännchen in der Hand, ist auf der Rückseite des Gefäßes dargestellt.
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