Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer C 7567
Die Zeichnung befand sich ehemals in einem Klebeband mit Zeichnungen aus der Sammlung Gottfried Wagner (1. Rang, "Sujets dʼhistoire" 4/6, Tome de Maitres Italiens, Inv.-Nr. Ca 24)

Im Klebeband hat sich bis heute ein Papierrahmen der Zeit vor 1738 erhalten, auf dem das Blatt als Werk von „Tintoret.“ bezeichnet wird. Im 20. Jh. hat man die Zeichnung entnommen und unter dem Namen des in Venedig tätigen flämischen Malers Pauwels Franck der niederländischen Schule zugeordnet. Schließlich erkannte Gabriele Matino, dass es sich tatsächlich um einen „Tintoret“ handelt, und zwar um eine Arbeit von Domenico Tintoretto, dem ältesten Sohn von Jacopo Tintoretto (Email, 2018).

(20.08.2021, Gudula Metze)

In Bearbeitung im Rahmen des Katalogisierungsprojekts zu den italienischen Zeichnungen des 16. Jh. (zu den bisher in der Online Collection veröffentlichten Zeichnungen in Kartenansicht)

In der Systematik des Dresdner Kupferstich-Kabinett ist das Blatt der Niederländischen Schule zugeordnet.
Im Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts besteht die Möglichkeit, sich Werke aus dem Bestand der Sammlung vorlegen zu lassen. Einige besonders empfindliche Objekte können nur nach vorheriger Absprache und Genehmigung vorgelegt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter KK.Studiensaal@skd.Museum.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Recto unbezeichnet; Verso nicht zugänglich; Rückseite des Unterlagepapiers: unten links mit Grafitstift "Pauwels Franck // Ca 24, Bl. 44 // C 7567". Auf dem ehemaligen Papierrahmen mit Feder in Braun "Tintoret."
Thomas Ketelsen, Oliver Hahn und Petra Kuhlmann-Hodick (Bearb.): Zeichnen im Zeitalter Bruegels. Die niederländischen Zeichnungen des 16. Jahrhunderts im Dresdner Kupferstich-Kabinett – Beiträge zu einer Typologie, Best.-Kat. Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, mit Beiträgen von Stijn Alsteens, Georg Dietz, Oliver Hahn, Manfred Hoß, Thomas Ketelsen, Julia Kleinbeck, Hilbert Lootsma, Bernhard Maaz, Christien Melzer, Sally Metzler, Tobias Pfeifer-Helke, Erwin Pokorny, Zsuzsanna van Ruyven-Zemann, Olaf Simon, Carsten Wintermann und Timo Wolff, Dresden/Köln 2011, S. 378, Abb. S. 58 (Pauwels Franck)

1728 erworben mit der Sammlung von Gottfried Wagner (1652–1725), Leipzig. Ehemals in Klebeband Ca 24 („Tome de Maitres Italiens“), der 1728/38 angelegt wurde, um Zeichnungen aus der Sammlung Wagner aufzunehmen (dort ehemaliger Papierrahmen erhalten).

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