Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen (SES) verfügen über eine der größten Sammlungen aus dem ehemaligen Königreich Benin im heutigen Nigeria. Die hier online einsehbaren 263 Objekte gehen größtenteils auf die gewaltsame Eroberung und Plünderung des Königspalastes durch britische Soldaten im Jahr 1897 zurück. Über den britischen Ethnografikahändler William Downing Webster wurden sie an Mäzene wie Arthur Baessler und Hans Meyer verkauft und gelangten so in die Sammlungen der SES. Die Benin-Sammlung der SES ist zu einem Symbol kolonialer Inbesitznahme geworden. Die SES haben mit dem SMWK die Erklärung zum Umgang mit den Benin-Bronzen in deutschen Museen vom 29. April unterzeichnet.

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