Sammlungskonvolute

Viele unserer Objekte und Werke sind durch verschiedene Aspekte miteinander verbunden. Erkunden Sie hier einige unserer interessanten Konvolute.

Begegnungen mit Rom

Für Künstler bildete Rom außerdem eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Architekturphantasien, die sich neben der wirklichkeitsnahen Vedute zunehmender Beliebtheit erfreuten. Mit solchen Erfindungen machte vor allem der im Veneto geborene Architekt Giovanni Battista Piranesi von sich reden.

Begegnungen mit Rom

Die Sammlung Rudolf Weigang

Die Eigentümer der Villa, Rudolf und Dorothea Weigang, flohen 1945 vor der sowjetischen Besatzungsmacht aus Dresden, wobei ein Gutteil der Einrichtung zurück blieb. Nachdem die Villa einige Zeit von Offizieren der Roten Armee bewohnt gewesen war, überwies die Dresdner Stadtverwaltung 1948 ein Konvolut von 48 Objekten, neben Gemälden auch Porzellane und Keramikkrüge, an die Staatlichen Kunstsammlungen.

Die Sammlung Rudolf Weigang in Dresden

Imari-Vasen Aufsatz

Die prachtvoll dekorierten Vasen im japanischen Imari-Stil bilden einen sogenannten Aufsatz. Mit Aufsatz werden in den Inventaren des 18 Jahrhunderts, Garnituren aus unterschiedlichen Gefäßtypen bezeichnet, meist jedoch aus drei Deckeltöpfen und zwei Stangenvasen bestehende, fünfteilige Sätze. Die großen Gefäße, die oft dekorativ spiegelsymmetrisch aufgestellt wurden, entsprachen damit in besonderer Weise dem Geschmack des Barock.

Imari-Vasen Aufsatz

Druckgrafik – vervielfältigt und doch einmalig

Abdrucke von derselben Platte können sehr unterschiedlich aussehen. So spielt es eine Rolle, ob die verwendete Druckplatte gut erhalten oder abgenutzt war. Ebenso kennt man Drucke, die verschiedene Bearbeitungsstadien einer Platte wiedergeben. Besonderen Reiz besitzen Farbvarianten, etwa bei Clairobscur-Holzschnitten. Hercules Segers wiederum hat seine Radierungen oft von Hand überarbeitet und schuf auf diese Weise faszinierende Unikate.

Druckgrafik

Künstlerisches Puppentheater (erste Hälfte 20. Jahrhundert)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen sich Künstler wie der Grafiker Ivo Puhonny in Baden-Baden, der Regisseur Paul Brann in München und der Architekt Carlo Böcklin in Florenz mit dem Puppentheater zu beschäftigen. Zwischen den beiden Weltkriegen entstanden zahlreiche Handpuppen- und Marionettenbühnen, die neue Inhalte und Gestaltungen in den Mittelpunkt ihres Wirkens stellten. Die Spannbreite bewegte sich dabei zwischen Kunsthandwerk und Experiment.

Künstlerisches Puppentheater
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