Johannes der Theologe und der hl. Paulus

Ort, Datierung
Byzanz (Konstantinopel), Mitte 11. Jh.
Abmessungen
H 25,4 cm, B 13,7 cm, T 1,9 cm
Inventarnummer
II 52
Die Elfenbeintafel wurde (mit bischöflichem Einverständnis) durch König Johann von Sachsen (reg. 1854-1873) aus der Kapelle des Taschenbergpalais entnommen und am 9. Februar 1855 dem nur wenige Schritte entfernten Grünen Gewölbe im Dresdner Schloss übergeben. Das Reliefbild gehört zu den bedeutendsten Meisterwerken byzantinischer Hofkunst weltweit. Dargestellt sind, jeweils einen reich verzierten Codex in den Händen haltend, der Evangelist Johannes (der Theologe) und der Apostel Paulus. Zwei unmittelbar vergleichbare Elfenbeinreliefs befinden sich (ebenfalls mit Johannes und Paulus) in Venedig (Museo Archeologico) und mit Andreas und Petrus in Wien (Kunstkammer, Kunsthistorisches Museum). Die Elfenbeinikone in Dresden wie auch jene in Venedig stammen aus der Kirche San Giovanni di Verdura in Padua. Elfenbeinreliefs dieser Art, wie auch handliche Diptychen oder Triptychen wurden durch Werkstätten in Konstantinopel nicht selten in exklusiven Serien gefertigt, um den Bedarf an Andachtsbildern aus diesem höchst kostbaren Material für eine sozial privilegierte Oberschicht zu befriedigen.
Reproduktionsrechte
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Elfenbeinrelief
Reliefplatte mit Szenen aus der Ostergeschichte
Reliefplatte mit Szenen aus der Ostergeschichte
Grünes Gewölbe
Grünes Gewölbe

Perlmutterbecken

Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe
Perlmutterbecken
Perlmutterbecken
Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe
Zum Seitenanfang