Ort, Datierung
Abmessungen
H 20,1 cm, B 6,3 cm, T 5,6 cm; Sockel: B 4,5 cm, T 4,7 cm; Gewicht: 391 g
Inventarnummer
II 3
Venus galt seit alters her als Inbegriff der Liebe und Schönheit. Aus ihrer Verbindung mit Mars, dem Gott der leidenschaftlichen Liebe, entstammte Eros, der kleine Amorknabe. Geflügelt und mit Pfeil und Bogen bewaffnet traf er, so die Legende, Götter und Menschen gleichermaßen ins Herz, um Liebe zu entzünden.
Die Statuetten der Kleopatra (Inv.-Nr. II 424) und der Venus »von einem Dresdner Namens Melchior Barthel« wurden am 24. November 1659 durch den seit 1656 als Oberlandbaumeister tätigen Wolf Caspar von Klengel der Kunstkammer übergeben. Dieser hatte die Figuren aus Italien mitgebracht, Johann Georg II. präsentiert und vermutlich bereits mit jenen beiden Stücken Melchior Barthel für den Dresdner Hof empfohlen. Doch erst 1670 kehrte Barthel nach vielen Jahren in Venedig in seine Geburtsstadt zurück, wurde zum Hofbildhauer berufen, starb jedoch schon zwei Jahre später im Alter von nur 47 Jahren.
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