21 Knöpfe einer Garnitur

Ort, Datierung
Abmessungen
H. 0,4 - 0,6 cm, D. 1,8 - 3,5 cm
Inventarnummer
PE 7278 a - u
Die 21 Knöpfe in drei Größen sind auf der Vorderseite flach und jeder ist mit unterschiedlichen "indianischen" Blütenzweigen bemalt. Die Rückseiten sind gewölbt und kreuzweise durchstochen, um die Knöpfe annähen zu können. Sie waren für Herrenkleidung, vermutlich eine Weste oder einen Justeaucorps, der am Revers größere, an den Taschen und Ärmeln kleinere Knöpfe erforderte, bestimmt. Der materielle und symbolische Wert einer repräsentativen Knopfgarnitur war im 18. Jahrhundert fester Bestandteil der fürstlich-königlichen Hofgarderobe, wie die mit Brillanten besetzten Knöpfe von August dem Starken im Grünen Gewölbe und die umfangreiche Brillantgarnitur Fürst Carl Anselms im Thurn & Taxis Museum, Regensburg, belegen (Kat. Regensburg 1998, S. 122, Kat. Nr. 38). Porzellanknöpfe stellten dagegen eine eher spielerische, dekorative Variante dar und sind wegen ihrer Fragilität heute nur selten erhalten. (A. Ziffer, 2010)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
ohne Marken
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